Projekt Soziale Berufe

Soziale Berufe – der Mensch im Mittelpunkt

Projekt: Hauptschüler entdecken soziale Berufe

Hauptschüler entdecken soziale Dienstleistungsberufe – so könnte das neue Projekt überschrieben werden, das die Hauptschule Dortmund-Husen, die Kommende Dortmund, der Caritasverband Dortmund und das Wohn- und Pflegezentrum St. Josef Dortmund-Derne vor kurzem gestartet haben. 13 Schülerinnen und zwei Schüler des 9. Jahrgangs nehmen an dem Kurs teil. Während eines zwölfwöchigen Praktikums können sie jeweils an einem Tag in der Woche verschiedene Berufe und das Leben und Arbeiten im Wohn- und Pflegezentrum St. Josef kennenlernen und ausprobieren.

Soziale Berufe Vorbereitung

Die Schülerinnen und Schüler sind mit Freude dabei. Am Anfang hatten einige aber auch die bange Frage, wie das wohl geht mit alten, pflegebedürftigen Menschen: Wie soll ich mich verhalten? Kann ich das? Im Unterricht und in Seminartagen in der Kommende werden sie auf das Betriebspraktikum vorbereitet, auch um ihnen die Ängste und Unsicherheiten zu nehmen. Am Anfang des Projekts steht ein „Benimm-Kurs“, der den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht hat. In Seminaren der Kommende durchlaufen sie ein Kommunikationstraining durchlaufen und erarbeiten Leitlinien zum Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen.

Das Projekt wird von der Kommende-Stiftung beneVolens finanziell gefördert. Perspektivisch werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Schülerinnen und Schüler können für sich frühzeitig die soziale Arbeit als berufliche Perspektive entdecken. Sie erfahren aber auch, welche Voraussetzungen für die Arbeit in der Pflege nötig sind. Das motiviert für den schulischen Erfolg. Für den Caritasverband und das Pflegezentrum St. Josef andererseits könnten sie mögliche zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. So leistet das Projekt einen Beitrag, präventiv einem Fachkräftemangel in der Pflege vorzubeugen.

Die Kommende Dortmund und die Hauptschule Dortmund-Husen erweitern mit dem neuen Projekt ihre langjährige Kooperation. Seit Jahren arbeiten sie mit den Angeboten des Sozialen Seminars, den Ausbildungspatenschaften zur Berufsfindung und einem deutsch-polnischen Austausch zusammen. Die Zusammenarbeit fördert gezielt junge benachteiligte Menschen und stärkt ihren sozialen Zusammenhalt. Das gemeinsame Engagement ist mittlerweile Vorbild für weitere Kooperationen mit anderen Hauptschulen.

Hier finden Sie einen Bericht aus der Lokalpresse zu dem Projekt.

Hier finden Sie einen Bericht über das aktuell laufende Projekt 2015/2016.