Globalisierungsseminar

Die Eine Welt erleben – Für eine bessere Welt

Wenn man sich auf eine Sache konzentriert und fokussiert, lernt man viel mehr, als wenn man etwas aufteilt. Wenn dann noch tolle Projekte und jede Menge Unterhaltung und Spaß dazukommen, ist das Globalisierungsseminar perfekt. Diese Themenwoche führen wir jährlich mit der Hauptschule Husen, der Emscherschule Aplerbeck und  der Gesamtschule Scharnhorst durch. An diesen Schulen findet die Woche im Rahmen des Sozialen Seminares statt, während sie an der Heinrich-Böll Gesamtschule Dortmund und der Hauptschule Kamen ergänzend zum Unterricht durchgeführt werden.

Die Projektwoche, die unter dem Motto „Ausflüge in die Eine Welt“ steht, bietet eine Einführung in die unterschiedlichen Facetten der Globalisierung. Dadurch sollen die Schüler/innen einen Eindruck davon erhalten, dass wir in der Einen Welt leben, und dass unser Handeln Auswirkung auf Menschen hat, die wir gar nicht kennen und die tausende Kilometer weit weg wohnen. Vielen ist z.B. die Verbindung zwischen ihrem günstigen Smartphone und den schlechtes Arbeitsbedinungen in Entwicklungsländern nicht klar.

Mit Hilfe des KaffeparcGlobalisierungsseminar 2013ours, bei dem die Schüler/innen unter anderem schwere Kaffeesäcke tragen müssen, um diese Situation der Kaffeebauern nachzuempfinden, wird den Jugendlichen das Thema „Fairer Handel“ nahegebracht. Beim Themenkomplex „Migration“ steht die deutsche Entwicklungs- und Integrationspolitik im Mittelpunkt. Geschockt reagieren die meisten, wenn es um „Frauen und Kinder in der Einen Welt“ geht. Hier wird ein Einblick darin gegeben, wie stark Frauen und Kinder in vielen Bereichen der Erde unterdrückt und ausgebeutet werden. Daneben geht es generell um Themen wie Demokratie, Menschenrechte und das Leben in globalen Zusammenhängen.

Dabei läuft die Woche sehr erlebnis- und praxisorientiert ab. Ob nun beim oben erwähnten Kaffeeparcours oder beim Zusammenkleben von Papiertüten aus alten Zeitungen: Die Lebenssituation der Menschen in anderen Ländern soll den Jugendlichen möglichst nahe gebracht werden.

Insgesamt wird damit  eine Sensibilisierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht, wodurch die Jugendlichen einen bewussteren und verantwortlicheren Umgang mit der Thematik erlangen. Im Sinne der Katholische Soziallehre sowie einer interkulturellen Verständnisschärfung sollten die Schülerinnen und Schüler zu einer aktiveren Mitgestaltung unserer Gesellschaft inspiriert werden.

Mit dem Seminar „Ausflüge in die Eine Welt“ leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur sozialethischen und politischen Bildung von sozial benachteiligten Jugendlichen.

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