Das Soziale Seminar – Über 40 Jahre ein Erfolg

Partizipation und Selbstvertrauen

Logo beneVolensDas Soziale Seminar wurde vor über 40 Jahren gegründet und bildet den Kern der Jugendarbeit des Sozialinstituts Kommende Dortmund und der Stiftungsarbeit von beneVolens. Seit Beginn wird das Projekt an der Katholischen Hauptschule Husen angeboten, doch mit der Gründung von beneVolens in Jahre 2009 konnte das es auf mehrere Schulen ausgebaut und erweitert werden. Neben der Katholischen Hauptschule Husen, finden Soziale Seminare aktuell an der Emscherschule Aplerbeck, an der Gesamtschule Scharnhorst und der Hauptschule Kamen statt.

Zwei Ziele – Ein Weg

Die Stiftung beneVolens will keinen normalen Unterricht anbieten um Wissen zu vermitteln. Dass ist Aufgabe der Schulen. Stattdessen lautet unser übergeordnetes Ziel, die Persönlichkeitsentwicklung benachteiligter Jugendlicher und junger Menschen zu fördern und sie in ihrem Glauben an sich selbst zu stärken. Durch das Soziale Seminar, soll der Teufelskreis der ungleichen Startbedinungen durchbrochen werden, um den Jugendlichen eine Perspektive zu bieten. Für die Schulen und das oftmals komplizierte soziale Umfeld wird es immer schwieriger, sie angemessen zu unterstützen.  Daher erfahren die Jugendlichen im Sozialen Seminar der Stiftung beneVolens eine neue Form der Wertzschätzung, wodurch  ihr Selbstvertrauen gestärkt wird. Gleichzeitig haben wir uns zur Aufgabe gemacht, das Vorurteil der allgemein uninteressierten Jugend auszuräumen, und den Heranwachsenden eine Partizipation an der Gesellschaft zu ermöglichen. Ihre sozialen und interkulturellen Kompetenzen sollen gestärkt und ein Bewusstsein für soziale und gesellschaftliche Probleme geschaffen werden.



Dafür setzten wir auf eine praktische und erlebnisorientierte Vermittlung gesellschaftlich relevanter Themen, beispielsweise durch Planspiele und erlebnispädagogische Übungen. Im Fokus stehen die Grundlagen von Demokratie und Wirtschaft, die Rollen von Religion und Familien in der heutigen Gesellschaft, aber auch Aspekte wie Rassismus und Armut. Unsere thematischen Projekte wie die Globalisierungswoche oder Suchtprävention sind in das Soziale Seminar einbebunden.

Begleitung und Entwicklung

Auch wenn das Soziale Seminar in den regulären Schulalltag eingebettet ist und über das gesamte Schuljahr läuft, stellt es einen bewussten Gegenpol zum Unterricht dar. Und das nicht nur, weil unsere eigens ausgebildeten Referenten in der Regel nur wenige Jahre älter sind als die Teilnehmer und ihnen somit vertrauensvoll auf Augenhöhe begegnen. Durch die besondere Atmosphäre, die dadurch geschaffen wird, können die jungen Menschen sich verstärkt selbst entfalten, ihre eigenen Stärken finden und so ein Selbstwertgefühl entwickeln, mit dem sie zuversichtlich der Zukunft entgegenblicken können.

Nach bestandener Abschlussprüfung, erhalten sie als Zeiches des Dankes und der Wertschätzung ein Zertifikat über ihre erfolgreiche Teilnahme am Sozialen Seminar.


Bericht vom Radio Vatikan über das Soziale Seminar:

Radiospot

Evaluationsbericht von Faktor Familie über die Auswirkungen des Sozialen Seminars:

Evaluationsbericht