Author Archives: Lennart Mueller

Entrepreneurship-Seminar stellt Seife her

Wir sind die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Hauptschule Kamen und arbeiten mit der Firma la mer zusammen. Wir stellen unsere eigene Seife her und verkaufen diese normalerweise auf dem Wochenmarkt in Kamen. Da dies im Moment aufgrund der Corona-Krise nicht möglich ist, wollen wir gern die Möglichkeit nutzen, im Internet darauf aufmerksam zu machen.

Wir haben unsere Klasse in vier verschiedene Unternehmensgruppen eingeteilt.

Wir haben zwei Produktionsgruppen, die die Seife im Labor herstellen. Dann haben wir eine Marketinggruppe, die für die Werbung zuständig ist und wir haben eine Finanzen- und Verkaufsgruppe, die sich um die Finanzen und den Verkauf kümmern.

Unsere Seife ist so besonders, weil die nicht nur wunderbar riecht, sondern auch weil wir mit Naturprodukten arbeiten. Eins der wichtigsten Inhaltsstoffe der Seife ist nämlich der Meeresschlick, den wir direkt aus Cuxhaven geliefert bekommen. Dieser sorgt für gepflegte Hände und eine reine Haut. Die Seife bietet Ihnen ein bislang nicht bekanntes Maß an Flexibilität.

Überzeugen Sie sich selbst und kaufen Sie unsere Seife.

Diplomverleihungen der Sozialen Seminare

Auszeichnungen der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Sozialen Seminare

Das vergangene Schuljahr wird für viele Jugendlichen in prägender Erinnerung bleiben. Immer wieder neue Situationen an den Schulen, verbunden mit dem ständigen Wechsel zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht, dazu die vielen Entbehrungen während des Lockdowns.

„Seit Corona ist die soziale Lage ziemlich einseitig, so gibt das Soziale Seminar in dem Falle eine positive Abwechslung.“ Absolventin des Sozialen Seminars

Trotz der erschwerten Bedingungen der Coronavirus-Pandemie konnten fünf der sechs Sozialen Seminare erfolgreich zu Ende geführt werden. Doch auch wenn einige Seminaranteile digital stattfinden mussten, blieb die erfahrungsbezogene Methodik erhalten und die Jugendlichen setzten sich mit Themen wie Rassismus und Toleranz, Politik und Demokratie, Suchtprävention, den SDGs und weiteren Themen auseinander. Für die Jugendlichen bedeutete das vor allem eine willkommene Abwechslung im Schulalltag, in dem sie einmal ihren Frust ablassen, sich untereinander austauschen oder über Dinge sprechen konnten, die sonst während der digitalen Formate in der Schule zu kurz kommen. Das Engagement und die Leistungen der Jugendlichen über ein Schuljahr wurden natürlich auch in diesem Jahr gewürdigt, auch wenn dies nicht wie gewohnt mit einer Diplom- und Zertifikatsverleihung in der Kommende Dortmund erfolgen konnte. Als Zeichen der Wertschätzung ihres Engagements erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Diplome und Zertifikate zusammen mit den Zeugnissen oder im Rahmen einer kleinen Diplomverleihung, wie zum Beispiel an der Katholischen Hauptschule Husen.

Robert Kläsener überreicht einem Absolventen der Katholischen Hauptschule Husen das Diplom des Sozialen Seminars.

Soziale Seminare finden auch weiterhin statt

beneVolens kümmert sich auch während der Coronavirus-Pandemie um die Persönlichkeitsentwicklung

Die vergangenen Monate waren für viele Jugendliche eine enorme Herausforderung. Nachdem die Sozialen Seminare im September 2020 an sechs Schulen in Dortmund und Umgebung in Präsenz starteten und die Jugendlichen an den Einführungen in die Politik in der Kommende Dortmund teilnehmen konnten, änderten sich seit November 2020 die Bedingungen an den verschiedenen Schulen immer wieder. Trotz vor allem digitalen Formate konnten fünf der sechs Sozialen Seminare auch unter den erschwerten Bedingungen fortgeführt werden. Leider sind die – für die bildungsbenachteiligten Jugendlichen so wichtigen – außerschulischen Angebote zur Zeit nur digital möglich. Die Referentinnen und Referenten der Kommende-Stiftung beneVolens versuchen dies jedoch durch innovative Formate auszugleichen und dabei den Fokus auch weiterhin auf der Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu behalten.

Neben den Sozialen Seminaren wird auch das Entrepreneurship-Seminar „Hauptschüler als Unternehmer“ in Kooperation mit dem Campus-Weggemeinschaft e.V. und der La mer Cosmetics AG an der Städtischen Hauptschule Kamen fortgeführt. Leider ist momentan noch nicht absehbar, ob der geplante Verkauf auf dem Kamener Wochenmarkt wie in den vergangenen Jahren stattfinden kann.

„Wirtschaftsethik an Schulen in der Region Ruhr“ an der Gesamtschule Scharnhorst gestartet

Gemeinsam mit der Kommende Dortmund, die bereits das Soziale Seminar an der Gesamtschule Scharnhorst betreut, beginnt in diesem Schuljahr das zweijährige Projekt „Wirtschaftsethik an Schulen in der Region Ruhr“, welches von der RAG Stiftung und der Kommende-Stiftung beneVolens finanziell gefördert wird. Es verbindet ökonomische Bildung mit dem Bewusstsein für ethische Verantwortung in der Wirtschaft, um eine gerechtere Gesellschaft und ein gutes Leben für alle zu fördern. Durch alltagsbezogene Beispiele und erfahrungsbasierte Methoden lernen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Rolle in der Gesellschaft zu finden. An insgesamt drei Schulen werden im Projektzeitraum Unterrichtsreihen, AGs und Projekttage durchgeführt.

Mit der Frage: „Wie kommt man zu einer Wirtschaftsordnung, die den Menschen und dem Gemeinwohl dient?“ machten die Projektreferentinnen Charlotte Bachmair und Anna-Christina Beiker von der Kommende Dortmund den Projektauftakt an der Gesamtschule Scharnhorst. In den zwei Sowi-Kursen der Jahrgangsstufe 11 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Mechanismen unserer Marktwirtschaft und den Problemen des andauernden Wachstums der Wirtschaft. Anhand eines eigens entwickelten Planspiels kamen die Schülerinnen und Schüler zu der Erkenntnis: „Die Wirtschaft kann nicht immer weiter wachsen, da die Umwelt davon kaputt geht. Irgendwo muss das Wachstum auch mal zum Ende kommen.

Im Verlauf der Unterrichtsreihe setzten sich die beiden Sowi-Kurse mit dem Problem auseinander, warum die Wirtschaft weiter wachsen soll, wenn die Lebenszufriedenheit der Menschen nicht mit wächst und die Umwelt unter diesen Umständen große Schäden erleidet. Daher wünschen sich mittlerweile 88 Prozent aller Deutschen laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung eine „neue Wirtschaftsordnung“. Aber wie kann nachhaltiges Wirtschaften für Mensch und Umwelt aussehen?

Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Experten für Alternativen zu unserem Wirtschaftssystem: Umweltbelastung stärker besteuern? Unternehmen bei ethisch nachhaltigem Handeln unterstützen? Politische Anreize für weniger Konsum setzen? Schnell merkten die Schülerinnen und Schüler, dass auch diese Alternativen sich nicht als Allheilmittel herausstellen. Vielmehr müssen einzelne Aspekte der Systeme Stück für Stück etabliert werden, um die endlichen Ressourcen unserer Erde nachhaltig zu schonen und trotzdem die Lebenszufriedenheit aller Menschen zu steigern.

Tätigkeitsbericht 2019 und Jubiläumsschrift 10 Jahre beneVolens

Zurzeit befindet sich der Tätigkeitsbericht im Druck und wird in den kommenden Tagen an den Freundeskreis und die Unterstützer der Stiftung beneVolens versendet.
Die digitale Schrift können Sie hier einsehen.

Vielen Dank für Ihre Verbindung zur Kommende-Stiftung beneVolens und auf ein projektreiches und erfolgreiches Jahr 2021 für unsere Jugendlichen.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und eine festliche Weihnachstzeit.

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10 Jahre Jubiläumsschrift beneVolens

„Soziales Seminar“ an der Gesamtschule Scharnhorst im Lokalradio in Dortmund

Am Freitag, den 04. Dezember 2020 brachte das Lokalradio in Dortmund, Radio 91.2 einen Beitrag aus der Gesamtschule Scharnhorst.
Die Gesamtschule Scharnhorst ist die erste und einzige UNESCO-Schule in Dortmund. Konkret werden dort Projekte, wie „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, Projekttagte und das „Soziale Seminar“ von beneVolens umgesetzt.
Insbesondere im „Sozialen Seminar“ behandelt Referent Dennis Dyka das Thema Respekt mit den Schülern.

Dennis Dyka, Referent von beneVolens

Die Jugendlichen berichten, dass sie spielerisch die Bedeutung von Respekt lernen und einen guten Umgang und ein friedliches Miteinander erleben. Eine Schülerin berichtet, wie wichtig es sei, das Bewusstsein von Wertschätzung zwischen Lehrern und Schulern zu stärken.
Somit ist das „Soziale Seminar“ für die Schüler ein wichtiger Beitrag für den alltäglichen Umgang.

Die Interviews der Schüler und Lehrer können Sie sich hier im aufgezeichneten Radiobeitrag anhören.

Zur weiteren Arbeit der „Sozialen Seminare“ gelangen Sie hier.

Projekt „Recht und Würde“ mit dem Dieter BaackePreis ausgezeichnet

Das Projekt „Recht und Würde“ der LAG Kunst und Medien aus Dortmund wurde am Freitag, den 13. November 2020 zum wiederholten Mal mit dem Dieter Baacke Preis in der Kategorie interkulturelle und intergenerative Projekte ausgezeichnet.
Bei dem intergenerativen Projekt setzten sich unter anderem eine von der Kommende-Stiftung beneVolens geförderte Klasse der Emscherschule Aplerbeck im Rahmen von Fotoworkshops mit den Menschenrechten auseinander. Für viele war es überraschend, was in den Artikeln alles drin steht und viele haben das Thema mit nach Hause genommen und dort in den Familien und mit ihren Freunden vertieft. Das Ergebnis, eine Plakat-Kampagne, wurde zwischen Dezember 2019 und März 2020 im Dortmunder U ausgestellt. In diesem Zeitraum besuchten über 10.000 Menschen die Ausstellung. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Projekt „Recht und Würde“ bietet die Kommende-Stiftung beneVolens ab 2021 ein zweitägiges Seminar mit der Jahrgangsstufe 7 der Emscherschule Aplerbeck zu den Menschenrechten an. Nähere Informationen zur Preisverleihung sehen Sie hier

https://dieter-baacke-preis.de/preisverleihung-2020/ Video 56:10 bis 1:07:42

Null Bock auf Politik?

Seit dem 3. September 2020 finden die ersten Seminare zum Thema „Null Bock auf Politik“ in der Kommende Dortmund statt. Auch wenn die Sinus-Milieu-Studie der Jugend wieder ein verstärktes politisches Interesse bescheinigt, verstehen viele Jugendliche die politischen Entscheidungsprozesse nicht mehr. Aber nur wer weiß, wie politische Entscheidungen getroffen werden, kann auch aktiv am politischen Handeln teilnehmen.

Das Seminar befähigt die Schülerinnen und Schüler, ihre politischen Rechte und Pflichten wahrnehmen zu können und bietet den Jugendlichen die Chance, gemeinsam mit anderen politische Entscheidungsprozesse zu verstehen und zu hinterfragen. Dafür werden gemeinsam verschiedene Merkmale politischen Handelns kennengelernt und die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt eigene Forderungen selbst zu erarbeiten und zu präsentieren.

Mit einem umfassenden Hygienekonzept können die zweitägigen Seminare in der Kommende Dortmund unter den Coronavirus-Bedingungen durchgeführt werden. So findet das wichtige personale Angebot endlich wieder statt.

Erfolgreicher Abschluss der Sozialen Seminare – leider ohne feierlichen Rahmen

Robert Kläsener überreicht einer Absolventin des Sozialen Seminars ihr Diplom.

Der feierliche Abschluss der Sozialen Seminare ist jedes Jahr für viele Jugendliche mit ihren Familien ein wichtiges Ereignis und ein Ausdruck der Wertschätzung. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie konnten die Sozialen Seminare ab Mitte März leider nicht mehr wie gewohnt stattfinden und wesentliche Aspekte wie erlebnispädagogische Übungen, bei denen die Jugendlichen ganz persönliche Erfahrungen machen, waren in den letzten Monaten nicht möglich. Einen Großteil der Inhalte und Erfahrungen konnten jedoch bereits vor dem Shutdown der umgesetzt werden. Diese Erfahrungen werden auch in diesem Jahr den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit dem Diplom bzw. dem Zertifikat der Sozialen Seminare bestätigt.

Große Freude auf individuelle Diplome

Denn auch wenn die Absolventen der Sozialen Seminare in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit einer Diplom- und Zertifikatsverleihung in der Kommende Dortmund gewürdigt werden konnten, soll das Engagement und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler natürlich auch in diesem Jahr gewürdigt werden. Hierzu erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Diplome und Zertifikate zusammen mit den Zeugnissen oder im Rahmen einer kleinen Zertifikatsübergabe, wie zum Beispiel an der Katholischen Hauptschule Husen.


Außerschulischen Angebote der Kommende-Stiftung beneVolens fehlen

Seit über vierzig Jahren bietet die Kommende Dortmund das Soziale Seminar an der Katholischen Hauptschule Husen an. Der Leiter der Hauptschule, Dirk Bresinsky, schildert im Gespräch die Herausforderungen für seine Schülerinnen und Schüler in Zeiten des Corona-Shutdowns und warum es so wichtig ist, dass sie wieder in die Schule kommen können.

Schulalltag gibt den Jugendlichen eine Struktur

Die aktuelle Situation ist für viele Eltern (an allen Schulformen) eine Überforderung. Die Schulen tragen dazu bei, den Stress in Familien zu minimieren und den Alltag zu strukturieren. „Wir sind eine kleine Hauptschule, da ist Beziehungsarbeit für unsere Arbeit überlebenswichtig. Unsere Schule ist mehr als nur ein Lernort. Sie bietet für unsere Schülerinnen und Schüler eine feste Struktur und einen geregelten Tagesablauf, daher ist sie für die „soziale Gesundheit“ unserer Schülerinnen und Schüler unverzichtbar. Diese soziale Ebene ist gerade für unsere Schülerinnen und Schüler vielleicht noch wichtiger als der Unterricht.“

Dirk Bresinsky Katholische Hauptschule Husen

Außerschulische politische Bildung fehlt

Auch wenn der Schulalltag unter veränderten Bedingungen wiederaufgenommen werden konnte, bedauert Dirk Bresinsky, dass die außerschulischen Kooperationen mit der Kommende-Stiftung beneVolens momentan nicht stattfinden können. „Diese Kooperationen machen wir ja, weil wir dadurch Kompetenzen erhalten, die wir selbst an der Schule nicht haben. Solche Angebote wie das Soziale Seminar stärken das soziale Miteinander in der Gruppe. Die Arbeitsweise mit den erlebnispädagogischen Ansätzen ist nicht zu ersetzen und fehlt unseren Schülerinnen und Schüler leider komplett. Die Teilnahme am Sozialen Seminar eröffnet unseren Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven und sie haben anschließend ein besseres Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge.“