Fastenimpuls Nr. 3

Fastenimpuls Nr. 3

Wöchenlicher Fastenimpuls Nr. 3

40 Tage! Nach besinnlicher Weihnachtszeit und Karnevalstrubel hat die Fastenzeit begonnen. 40 Tage. Warten auf Ostern. Wöchentlich gibt es innerhalb der nächsten 40 Tage kurze Impulse zu den Themen, mit denen wir als Stiftung, beziehungsweise mit denen sich besonders die Jugendlichen in unseren Projekten und Seminaren auseinandersetzen.

#Fastenimpuls

In den letzten Monaten wurde viel darüber gestritten, was fremd ist und was nicht. Und wie mit dem Fremden umgegangen werden soll. Diese Diskussion wird noch einige Zeit weitergehen.

Jede und jeder von uns ist auf eine gewisse Art aufgewachsen und erzogen worden. In manchen Situationen wird uns warm ums Herz, in anderen fühlen wir uns unwohl. Bei manchen Sachen haben wir einfach ein gutes, vertrautes Gefühl, andere sind uns fremd. Das betrifft auch das Verhalten und Auftreten von Menschen, die anders erzogen wurden als wir oder gar von ganz woanders herkommen.
Manche Menschen in unserer Gesellschaft finden das Fremde und Unvertraute aufregend und spannend. Andere möchten sich davon distanzieren, weil sie sich in einer vertrauten Umgebung wohler fühlen. Denn so unterschiedlich die verschiedenen Gesellschaften und Kulturen sind, so verschieden sind auch die Menschen innerhalb dieser.
Dabei sollten wir aber eins nicht vergessen: Egal wie unterschiedlich wir sind, egal was für Differenzen zwischen uns liegen, jede und jeden von uns verbinden dennoch Gemeinsamkeiten. Diese Gemeinsamkeiten sind manchmal auf den ersten Blick nicht sichtbar. Die Differenzen oft schon. Daher ist es umso wichtiger, mit anderen Menschen zu reden. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sie kennezulernen. Niemand erwartet, dass man sich mit allen anfreundet.
Im Gespräch mit anderen kommen aber oft unerwartete Aspekte zu Tage. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass das für alle Richtungen gilt. Für die uns zunächst unvertrauten Menschen, wie Flüchtlinge oder andere Ausländer. Aber auch für die, die eine andere Einstellung gegenüber diesen Menschen haben als wir.

Auf diesen Gemeinsamkeiten sollte, bei allen Differenzen, jede Art von Diskussion beruhen. Denn schlussendlich baut unser gesellschaftliches Miteinander und der Friede innerhalb und außerhalb unserer Gesellschaft auf den geteilten Werten und Einstellungen auf. Und nicht auf unseren Differenzen.

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