Völkerverständigung

Freundschaft über Grenzen hinaus

Seit 2011 unterstützt die Kommende-Stiftung beneVolens einen internationalen Austausch zwischen der Katholischen Hauptschule Husen in Dortmund und einer Partnerschule aus Polen. Bis zum Schuljahr 2018/2019 war das eine schlesischen Partnerschule aus Zabrze, westlich von Krakau. Seit dem Schuljahr 2019/2020 findet ein Austausch zwischen der Hauptschule Husen und einem Lyceum aus Krakau statt. Zudem wurde ein zweites Austausch-Programm zwischen der vorherigen Partnerschule aus Zabrze und der Gustav-Heinemann-Gesamtschule aus Essen etabliert.

Das Projekt wird finanziell vom Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) unterstützt und steht unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten – Gerechtigkeit als Voraussetzung für ein friedliches Miteinander. Der Austausch zwischen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und der Partnerschule aus Zabrze wurde zudem mit dem Richeza-Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung ausgezeichnet, womit eine Unterstützung in Höhe von 5000 Euro verbunden ist.

Völkerverständigung und Freundschaft

Im Mittelpunkt der jeweils einwöchigen Austausch-Wochen steht die Begegnung und das knüpfen von Freundschaften über die nationalen Grenzen hinaus. So möchte beneVolens aktiv einen Beitrag dazu leisten, dass die Gemeinsamkeiten der Völker Europas betont werden, sodass wir friedvoll zusammenwachsen können. Wir glauben fest daran, dass unsere Zukunft in einem offenen Europa liegt.


  • St. Annaberg, Dortmund Husen, Benevolens, Kommende Dortmund, Deutsch-Polnisches Seminar
  • Benevolens, Deutsch-Polnisches Seminar, KZ Auschwitz, Kommende Dortmund
  • Deutsch-Polnisches Seminar in Auschwitz-Birkenau
  • Deutsch-Polnisches Seminar, Kommende Dortmund, beneVolens
  • Kommende Dortmund, Deutsch-Polnisches Seminar, St. Annaberg, beneVolens, WUP
  • Do Your best, Kommende Dortmund, beneVolens, Deutsch-Polnisches Seminar

Themen unserer Zeit

Vor Ort setzen sich die Jugendlichen beider Länder mit Themen wie Rassismus, Armut, der gemeinsamen Vergangenheit, Sozialismus und Demokratie oder den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Der Blick richtet sich dabei besonders auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Nachbarländer, um aus der Grenze der eigenen Selbstverständlichkeit auszubrechen. Daneben stehen Übungen und Planspiele, beispielsweise zu den sozialstaatlichen Grundprinzipien der Nationen oder zur internationalen Zusammenarbeit auf dem Programm.

Gemeinsame Vergangenheit – und Zukunft!

Besonders eindrucksvoll ist der gemeinsame Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz. Dort wird den Jugendlichen beider Länder vor Augen geführt, dass ein friedliches Miteinander nicht selbstverständlich ist. Sie erfahren, dass es daher umso wichtiger ist, aktiv  einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Die Freundschaften, die während der Begegnung geschlossen werden, sind ein guter Anfang.