Jahresarchiv: 2022

Einladung zum Stifterforum am Samstag, den 19. November 2022 um 9:30 Uhr

Seien Sie am 19. November 2022 dabei!

Die Kommende-Stiftung beneVolens lädt Interessierte, Spenderinnen und Spender sowie Zustifter und Mitglieder des Stifterforums ganz herzlich zum diesjährigen Stifterforum in den Rittersaal der Kommende Dortmund ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Projekt „Wirtschaftsethik an Schulen“, welches wir in einem Pilotprojekt am Mariengymnasium in Arnsberg und seit 2020 an drei Gesamtschulen im Ruhrgebiet durchführen.

Über den satzungsmäßigen Anlass hinaus ist es uns ein Bedürfnis, Sie über die positive Entwicklung unserer Stiftung zu informieren und Ihnen von den vielfältigen Projekten zu berichten, die durchgeführt oder in Planung sind.

 

Das ausführliche Programm als Klappkarte zum Download.

 

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Mitbestimmen auf dem Weg in die Industrie 4.0

Unternehmerisches Planspiel am Mariengymnasium in Arnsberg

Der erfolgreiche Landwirtschaftsmaschinenbauer „Schmitz-KG“ möchte sich zukunftsfähig aufstellen und einen weiteren Schritt in Richtung Industrie 4.0 gehen. Dafür sollen kollaborative Roboter, sogenannte „Cobots“, angeschafft werden, um z. B. in der Endphase der Produktion schneller und individuell auf spezielle Kundenwünsche reagieren zu können. Die angeschafften „Cobots“ sollen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten, dadurch verändern sich ihre Tätigkeiten und Aufgaben, manche Bereiche werden durch die digitalen Systeme vermutlich auch ersetzt.

Eine solche neue Anschaffung führt in einem mittelständischen Unternehmen wie der „Schmitz-KG“ zu großen Aufruhen. Was das bedeutet, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe der EF des Mariengymnasiums Arnsberg am 13. und 14.09.2022 anhand eines Planspiels zum Thema „Mitbestimmung 4.0 – Wie kann die digitalisierte Arbeitswelt gestaltet werden?“. Das Planspiel hat am Mariengymnasium bereits Tradition und wird im Rahmen des Projekts „Wirtschaftsethik an Schulen“ der Kommende-Stiftung beneVolens zum vierten Mal angeboten. Nach langer Umbaupause der IHK Arnsberg fand das Planspiel nun wieder in dessen Räumlichkeiten statt. Die Atmosphäre der frisch renovierten Räume unterstützte die Schülerinnen und Schülern dabei sich in die Geschäfts- und Arbeitswelt einzufinden und sich in die Rollen von Betriebsrat, Arbeiterinnen und Arbeiter, der Geschäftsleitung der Schmitz KG, die KUKA AG (deutscher Cobot-Hersteller) und der Presse hinzuversetzen.

Die Geschäftsführung möchte aus ökonomischen Gründen in die Cobots investieren, während die Arbeiterinnen und Arbeiter Angst vor Entlassungen haben. Der Betriebsrat hat Schwierigkeiten diese Positionen zu verbinden. Die Presse dokumentiert und kommentiert die Verhandlungen. In einer ersten Pressekonferenz wird deutlich wie kompliziert eine Entscheidungsfindung wird. Während die Geschäftsleitung mit Vertreter:innen der KUKA AG über Preise und Garantien verhandelt, diskutieren Mitarbeiter:innen und Betriebsrat über konkrete Forderungen, wie die Höhe von Abfindungen, Weiterbildungsmaßnahmen etc., die sie bei der Geschäftsleitung vorbringen. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie einer Lösung nicht näherkommen, wenn sie jeweils auf ihrem eigenen Standpunkt beharren, sondern dass sie sich gegenseitig entgegenkommen müssen. Gemeinsam wird nach einer unternehmerisch sinnvollen und sozialverträglichen Entscheidung zum Einsatz von den Cobots gesucht. Gelingt die Anschaffung dieser Cobots ohne die Entlassung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ist es grundsätzliche eine gute Entscheidung diesen Schritt zu gehen?

Nach aufgeheizten Diskussionen raufen sich die einzelnen Parteien zusammen und beginnen konstruktiv miteinander zu verhandeln. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten an ihre Forderungen nach kostenlosen Weiterbildungen und Arbeitsplatzsicherheit in einem separaten Vertrag mit der Geschäftsführung zu formulieren. Die Geschäftsleitung stimmt mit dem Betriebsrat ab, vorerst weniger Cobots zu erwerben und bei erfolgreicher Integration im Betrieb weiter in Richtung Industrie 4.0 zu gehen.

Das Planspiel vermittelt den Schüler:innen auf lebensnahe und kreative Weise unternehmerische Kenntnisse. Die Aufgaben eines Unternehmens werden deutlich ebenso die Organisation und Spannungsfelder in einem Unternehmen erkennbar. Die Schülerinnen und Schüler erfahren über die Einflussmöglichkeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stärken die Entwicklung einer ethischen und verantwortungsbewussten Einstellung. Am Ende des diesjährigen Planspiels sind die Schülerinnen und Schüler zufrieden mit ihrem Kompromiss und stellten gleichzeitig fest: „Das Planspiel hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß Interessenskonflikte in Unternehmen sein können und wie schwierig es ist, damit gut umzugehen und alle Interessen im Blick zu haben.“

In das Planspiel eingebettet war ein vorhergehender theoretischer Grundlagen-Tag, in dem die Schüler:innen sich mit wichtigen Themen im Bereich Unternehmen auseinandersetzen.

OPEN – Projekttage zum JaM-Beirat

JaM-Beirat hat sich konstituiert

Vom 27. bis 29. September 2022 fanden drei Projekttage zum Konstituierung des JaM-Beirates im Rahmen des OPEN-Projektes statt. Nachdem im Mai 2022 der JaM-Beirat zusammen mit der u18 NRW-Landtagswahl gewählt wurde, haben sich die Jugendlichen in den drei Projekttagen mit den Aufgaben und Pflichten des JaM-Beirats auseinandergesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Jugendlichen haben sich mit dem pädagogischen Personal auf einen Vertrag geeinigt, der sie gegenseitig in die Pflicht nimmt und die jeweiligen Rechte zusichert. So dürfen die Jugendlichen zukünftig bei den Anschaffungen der Spiele mitbestimmen und sollen an den Teamsitzungen teilnehmen, um so die Wünsche der Jugendlichen zu vertreten und den Besucherinnen und Besuchern des JaM eine Stimme zu geben.

Seit Dezember 2021 kooperiert die Kommende Dortmund mit ihrer Stiftung beneVolens und die PSG Gender Bildungsstätte JaM in Dortmund-Mengede im Projekt OPEN „Offene Kinder und Jugendarbeit und politische Bildung gemeinsam engagiert“ der Transferstelle politische Bildung von Transfer für Bildung (TfB) e.V.(OPEN-Projekt)

Gefördert durch:

Flüchtlingsprojekt

Wir wollen allen jungen Menschen helfen!

Mitte November 2015 sind 18 junge Flüchtlinge im Alter von 18 bis 25 Jahren in das Reindoldus-Haus der Kommende-Stiftung beneVolens eingezogen. Erzbischof Hans-Josef Becker begrüßte die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten am 22. Nomeber 2015 im Rahmen des Kommendefestes feierlich. Sie kommen aus Syrien, dem Irak und dem Iran und mussten in ihrer Heimat um ihr Leben fürchten.

Mit dem neuen Flüchtlingsprojekt reagieren die Kommende Dortmund und die Stiftung beneVolens auch auf den Wunsch von Papst Franziskus, Flüchtlingen Unterkünfte bereit zu stellen. Doch unser Projekt ‚Integration jugendlicher Flüchtlinge‘ geht sogar noch darüber hinaus. Es steht unter dem Motto:

„Beratung – Beherbergung – Betreuung – Bildung“

Ziel ist es, den jungen Menschen eine schnelle und umfassende Integration in Dortmund zu ermöglichen. Nachdem die akute Not, Flüchtlingen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sich langsam entspannt, entwickelt das Projekt aktuell Beratungsangebote für Flüchtlinge, bietet Sprach- und Integrationskurse an und will darauf aufbauend Wege in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Ein wichtiger Schritt dabei war die Einstellung einer Flüchtlingskoordinatorin, welche die Projekte organisiert und wichtigste Ansprechpartnerin für die jungen Menschen ist.

_DSC5097Möglich ist der umfassende Projektansatz durch ein breites Netzwerk der Unterstützung. Die Kommende Dortmund und die Stiftung beneVolens werden u.a. durch den Caritasverband Dortmund, die Vincenz-Jugendhilfe, die Auslandsgesellschaft, die Stiftung helpandhope und die Handwerkskammer beraten und unterstützt. Die Reinoldigilde e.V. hat eine ideelle und finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Sehr angenehm und konstruktiv ist auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Dortmund. Die bisherigen Erfahrungen spiegeln die hohe Bereitschaft in der Bevölkerung wider, den Flüchtlingen zu helfen. Sie ermutigen in positiver Weise das Engagement, den jugendlichen Menschen eine Zukunft bei uns zu schaffen. Ebenso erfreulich und ein spannender, neuer Schritt in Richtung Integration war die Einladung des Konzerthauses Dortmund, den jungen Menschen ein Stück Kultur in Form klassischer Musik nahezubringen. Für die Stiftung beneVolens ein weiterer Baustein der Arbeit, die unter dem Motto „Jugend fördern. Zukunft gestalten“ steht.

Nachdem am 24. Februar 2022 Russland die Ukraine überfallen hat, wurde seitens der Stadt Dortmund beschlossen das Reinoldus-Haus für junge Geflüchtete aus der Ukraine bereitzustellen. Daher wurden bereits im März 2022 die notwendigen Vorbereitungen getroffen, um das Reinoldus-Haus Frauen und Mädchen aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen.

Projekttage Einstieg in die Arbeitswelt

15 weitere Projekttage zum neuen Schuljahr erfolgreich durchgeführt

Seit dem 15. August 2022 fanden wieder zahlreiche Projekttage zusammen mit den Berufsakquisiteurinnen und -akquisiteuren der Dortmunder Wirtschaftsförderung von sieben verschieden Schulen in der Kommende Dortmund statt. Ziel der Projekttage ist die Vermittlung von Kernkompetenzen für das Praktikum und die Ausbildung. Außerdem sollen die Stärken der Jugendlichen im Blick auf die modernen Anforderungen der Arbeitswelt erarbeitet und in den Blick genommen werden.

Die Schülerinnen und Schüler erfahren in den Tagen Anerkennung, Wertschätzung und Impulse, sich aktiv auf ihr Praktikum vorzubereiten. Hierbei profitieren sie vor allem vom erfahrungsbezogenen Ansatz der Kommende-Stiftung beneVolens. In diesem Schuljahr waren bereits Klassen aus der Hauptschule am Hafen, der Martin-Buber-Schule, der Emscherschule Aplerbeck, der Hauptschule Scharnhorst, der Katholischen Hauptschule Husen, der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und der Jeanette-Wolff-Schule in der Kommende Dortmund. Die Projekttage unterstützten wirkungsvoll die Arbeit der Wirtschaftsförderung und ermöglichen es den Berufsakquisiteurinnen und -akquisiteuren auf die Erfahrungen während der Projekttage aufzubauen und an diese anzuknüpfen.

Gerade für meine Schülerinnen und Schüler ist der Projekttag als Vorbereitung für ihr Praktikum besonders wichtig“, so Tanja Schroller, Betriebsakquisiteurin an der Hauptschule am Hafen im Stadtbezirk Innenstadt-Nord. „Der erfahrungsbezogene Ansatz des Projektes erleichtert den Schülerinnen und Schüler sich die Inhalte zu merken und diese auf ihr eigenes Leben und ihr Verhalten zu übertragen.

Damit haben seit Beginn der Kooperation im vergangenen September bereits 29 Seminare zum Thema „Einstieg in die Arbeitswelt stattgefunden“. Eine erfreuliche Entwicklung mit der beneVolens einen Beitrag leistet, um Jugend zu fördern und Zukunft zu gestalten.

Null Bock auf Politik?

Projekttage zur politischen Kommunikation der Sozialen Seminare gestartet

Seit dem 1. September 2022 finden die ersten Seminare zum Thema „Null Bock auf Politik?“ in der Kommende Dortmund statt. Nachdem die letzten beiden Schuljahre stark durch die Coronavirus-Pandemie beschränkt waren, freuen wir uns wieder mit sieben Politik-Seminaren der Sozialen Seminare starten zu können.

Das zweitägige Seminar befähigt die Schülerinnen und Schüler, ihre politischen Rechte und Pflichten wahrnehmen zu können und bietet den Jugendlichen die Chance, gemeinsam mit anderen politische Entscheidungsprozesse zu verstehen und zu hinterfragen. Dafür werden verschiedene Merkmale politischen Handelns kennengelernt und die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt eigene Forderungen selbst zu erarbeiten und zu präsentieren. Denn nur wer weiß, wie politische Entscheidungen getroffen werden, kann auch aktiv am politischen Handeln teilnehmen.

Neben den Politik-Seminaren wird die Jahrgangsstufe 10 der Katholischen Hauptschule Husen vom 19.-23. September die Projektwoche zu den SDGs durchlaufen und sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN auseinandersetzen.

Diplom- und Zertifikatsverleihung der Sozialen Seminare und der Entrepreneurship-Seminare

Kommende-Stiftung beneVolens verleiht Diplome an Schülerinnen und Schüler aus Dortmund und Umgebung

»Jugend fördern. Zukunft gestalten.« unter diesem Motto hat die Kommende Dortmund und ihre Stiftung beneVolens auch in diesem Schuljahr das Soziale Seminar und die Entrepreneurship-Seminare „Hauptschüler:innen als Unternehmer:innen“ durchgeführt. ei einer feierlichen Veranstaltung wurden zum Abschluss der Seminare die Diplome und Zertifikate an die rund 150 Jugendlichen der Emscherschule Aplerbeck, der Katholischen Hauptschule Husen, der Gesamtschule Scharnhorst, der Peter-Weiss-Gesamtschule Unna, der Heinrich-Heine-Realschule Hagen, der Sekundarschule Wickede (Ruhr) und der Städtischen Hauptschule Kamen überreicht.


Das Soziale Seminar ist eine Form der politisch-sozialen Bildung in katholischer Trägerschaft. Die Verbindung von fundiertem Sachwissen mit ethischen Grundpositionen will Menschen zu urteilsfähigen und verantwortlich handelnden Persönlichkeiten bilden. Das Seminar erstreckt sich über ein Schuljahr. Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Umfang von zwei Schulstunden freiwillig am Seminar teil und erarbeiten Themen wie Migration und Flucht, Ökologie und Nachhaltigkeit oder die Bedeutung von Arbeit und Arbeitslosigkeit. Gemeinsam erarbeiteten sie, wie die Menschen besser miteinander und in der Gesellschaft umgehen können, warum Grundwerte wie Gemeinwohl, Solidarität und Gerechtigkeit so wichtig für das Zusammenleben sind. „Mit den Sozialen Seminaren stärken wir benachteiligte Jugendliche in ihrer Persönlichkeit und ermöglichen Ihnen sich als Teil unserer Gesellschaft einzubringen.“ so Robert Kläsener, Referent für politische Bildung der Kommende Dortmund.


Die Sozialen Seminare werden von der Kommende-Stiftung beneVolens personell und finanziell unterstützt. Sie sind ein wichtiges und beliebtes Angebot, das von den Schulen gerne wahrgenommen und mittlerweile an sieben Schulen in Dortmund, Hagen, Kamen, Unna und Wickede (Ruhr) angeboten wird.


Neben den Sozialen Seminaren wurden auch die Schülerinnen und Schüler des Entrepreneurship-Seminars „HauptschülerInnen als Unternehmer:innen“ der Städtischen Hauptschule Kamen ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Kosmetikhersteller La mer Cosmetics AG aus Cuxhaven, haben beneVolens und Studierende der Campus Weggemeinschaft ein Projekt entworfen, in dem Jugendliche ein eigenes Unternehmen gründen und eine Seife herstellen. Auf dem Weg zur ihrer eigenen Seife, entwerfen sie eine Unternehmensstruktur, entwickeln Marketingkonzepte und suchen Vertriebswege. Realitäts- und praxisnah teilen sie sich nach ihren persönlichen Stärken und Eigenschaften ein und entwickeln sich so bestmöglich weiter. Ergänzend lernen sie die Grundzüge des Wirtschaftssystems und des Unternehmensmanagements kennen. Ein ähnliches Angebot zum nachhaltigen Gemüseanbau konnte in diesem Jahr erstmals an der Gesamtschule Scharnhorst etabliert werden. Hier werden die Schülerinnen und Schüler zukünftig ihr eigenes Gemüse züchten und anschließend verkaufen.

Einstieg in die Arbeitswelt – Auf dem Weg zur Ausbildung

Erst der Schulabschluss, doch was folgt dann? Mit dem Fokus „Ausbildung im Quartier“ zeigt ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderung Dortmund und des Regionalen Bildungsbüros, Fachbereich Schule, Jugendlichen an neun Haupt- und Gesamtschulen die Chancen einer dualen Ausbildung in Unternehmen auf. Gleichzeitig schärft es in den Betrieben das Bewusstsein für das Potenzial der Absolvent*innen als zukunftsfähige Arbeitskräfte. Seit September 2021 kooperiert die Dortmunder Wirtschaftsförderung dazu mit der Kommende-Stiftung beneVolens, um Projekttage unter dem Titel: „EINSTIEG IN DIE ARBEITSWELT – AUF DEM WEG ZUR AUSBILDUNG“ mit Klassen der neun Projektschulen durchzuführen.

„Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit der Katholischen Hauptschule Husen und der Emscherschule Aplerbeck zusammen, um die Schüler*innen in Projekttagen auf ihr Praktikum vorzubereiten. Als die Anfrage seitens der Wirtschaftsförderung kam, ob wir uns vorstellen können dieses Engagement auf alle neun Projektschulen auszuweiten, haben wir nicht lange gezögert“, erläutert Prälat Dr. Peter Klasvogt, Direktor der Kommende Dortmund und stellvertretender Vorsitzender der Kommende-Stiftung beneVolens.

Mittlerweile haben bereits 15 Projekttage in der Kommende Dortmund stattgefunden und die Betriebskquisiteur*innen sind begeistert. „Gerade für meine Schüler*innen ist der Projekttag als Vorbereitung für ihr Praktikum besonders wichtig“, so Tanja Schroller, Betriebsakquisiteurin an der Hauptschule am Hafen im Stadtbezirk Innenstadt-Nord. „Der erfahrungsbezogene Ansatz des Projektes erleichtert den Schüler*innen sich die Inhalte zu merken und diese auf ihr eigenes Leben und ihr Verhalten zu übertragen.

In den Projekttagen werden Kernkompetenzen für das Praktikum und die Ausbildung geschult sowie die Stärken der Jugendlichen im Blick auf die modernen Anforderungen der Arbeitswelt erarbeitet. Die Schüler*innen erfahren in den Tagen Anerkennung, Wertschätzung und Impulse, sich aktiv auf ihr Praktikum vorzubereiten. Referent*innen der Kommende-Stiftung beneVolens vertiefen in praktischen Übungen mit den Schüler*innen die Themen Kommunikation, Teamfähigkeit und Gesprächsführung sowie ausdrucksstarke Bewerbung. Das Projekt unterstützt auf diese Weise wirkungsvoll die Arbeit der Wirtschaftsförderung.

Auch Dr. Andreas Hollstein, Vorsitzender der Kommende-Stiftung beneVolens, ist froh über die neue Kooperation: „Als ehemaliger Bürgermeister von Altena weiß ich, wie wichtig gerade auf kommunaler Ebene die Zusammenarbeit mit Stiftungen sein kann. Durch die Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Dortmund können wir einen Beitrag zu unserem Auftrag „Jugend fördern. Zukunft gestalten.“ leisten und kommen dem Ziel, benachteiligten bislang vernachlässigten Jugendlichen eine Perspektive für ihre Zukunft zu eröffnen, einen Schritt näher.“